In dieser Folge der grundlegenden Turntable-Photogrammetrie-Reihe gebe ich einen Überblick über den Aufbau, der verwendet wurde, um die Walnussschale zu fotografieren, die anschließend mittels Photogrammetrie rekonstruiert wird.



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Hallo zusammen! In dieser Folge der grundlegenden Turntable-Photogrammetrie-Reihe gebe ich einen Überblick über den Aufbau, der verwendet wurde, um die Walnussschale zu fotografieren, die anschließend mittels Photogrammetrie rekonstruiert wird.

Wie bereits in der Serienübersicht erwähnt, sind die verwendeten Objekte bewusst nicht professionell. Das Ziel besteht darin, die grundlegenden Elemente der Photogrammetrie, einige häufig auftretende Probleme und deren Lösungen zu zeigen, ohne teure Ausrüstung zu benötigen, zumindest am Anfang.

Ich habe die Walnussschale auf einer Halterung aus drei langen Holzstäben platziert, die auf einer drehbaren Basis aufliegen. Die Idee dahinter war, sie gewissermaßen in der Luft schweben zu lassen.

Dieser Aufbau bietet zwei Vorteile. Erstens ermöglicht er es, das Objekt auch von unten zu fotografieren. Zweitens ist der von den Stützen verdeckte Bereich sehr klein und lässt sich sowohl bei der Geometrie als auch bei den Texturen leicht entfernen.

Für die Aufnahmen habe ich ein Smartphone der Mittelklasse verwendet und es mit einem Desktop Light Ring sowie einem flexiblen Stativ stabilisiert. Letzteres kam für Aufnahmen aus niedrigen Winkeln zum Einsatz.

Der Light Ring sorgt für eine gute allgemeine Ausleuchtung des Objekts, reicht jedoch für den unteren Bereich nicht aus. Deshalb habe ich eine Lampe auf die Basis der Halterung gerichtet, um dort indirektes, reflektiertes Licht zu erzeugen.

Dadurch entstanden allerdings einige grünliche Reflexionen, und der zentrale untere Bereich blieb dennoch leicht im Schatten. Im Verlauf der Reihe werde ich mögliche Lösungen für beide Probleme zeigen.

In gewisser Weise haben sich die kleinen Probleme dieses Aufbaus als nützlich erwiesen, da sie mir die Möglichkeit gegeben haben, im Laufe der Folgen verschiedene Werkzeuge und Techniken zu besprechen. Versuchen wir also, das Glas als halb voll zu sehen!

Die Fotos habe ich aufgenommen, indem ich die Drehscheibe jedes Mal manuell gedreht habe. Natürlich gibt es motorisierte Systeme, aber für dieses grundlegende Experiment wollte ich mich nicht darauf verlassen.

In jedem Fall habe ich Fotos aus drei unterschiedlichen Höhen aufgenommen, um das Objekt von unten, frontal und von oben zu erfassen. Vor der Aufzeichnung der Folgen habe ich alle unscharfen oder schlecht belichteten Fotos aussortiert, sodass am Ende 146 verwendbare Bilder übrig blieben.

Gut, das war’s für diese Folge! In der nächsten werden wir beginnen, uns mit Meshroom und der Photogrammetrie vertraut zu machen. Bis bald!

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